PROSOYA QUILLAZU

In QUILLAZÚ entwickelt sich ab 2007 das zweite PROSOYA-Projekt.

PROSOYA QUILLAZÚ soll auch jungen Mädchen eine Chance für eine bessere Zukunft eröffnen.

Die Mädchen haben die Möglichkeit, neben dem Schulunterricht nachmittags in verschiedenen Bereichen Kenntnisse zu erwerben, die ihnen für einen späteren Beruf oder für ihre Familie von Nutzen sein können. Auf vielseitige Weise soll so ihr Selbstwertgefühl gestärkt werden. Am Vormittag besuchen sie die in der Nachbarschaft liegende staatliche Sekundarschule, die von Nonnen geleitet wird.

 

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Projekteigene Ausbildungsbereiche :

  • Hauswirtschaft und Ernährung
  • Gesundheits- und Hygiene-Erziehung
  • Textiles Gestalten
  • Imkerei
  • Kaffeeanbau
  • Bio-Gemüsegarten 
  • Kleintierhaltung

 


 

Gabriele Skudelny und Sigrid Baake (Vorstandsmitglieder der Peru-Aktion)
betreuen mit einigen Hamburger Freunden das QUILLAZÚ-Projekt auf deutscher Seite.  

Gabriele Skudelny         Sigrid Baake

Kirchenstraße 78          Sierichstraße 160
22848 Norderstedt       22299 Hamburg
E-Mail:                          E-Mail:
gskudelny@wtnet.de    sigrid@peru-aktion.de

 


 

Zahlen und Fakten

Das Grundstück von 28 ha oberhalb des Dorfes Quillazú wurde mit besonderen Spenden der Gruppe amntena e.V. und der Stiftung Mensch und Tier finanziert.

Im Mai /Juni 2007 wurden auf dem Grundstück mehrere Entwässerungsgräben gezogen. Da das Erdreich überwiegend aus Ton besteht, kann das anfallende Regenwasser nicht versickern und soll so zum Fluss hin ablaufen. Anschließend kamen die Maschinen zum Einsatz, die die vorgesehene Terrassierung vornahmen. Zum Ende des Jahres 2007 stand der Rohbau des ersten Gebäudes.  2008/2009 konnte mit Hilfe von zwei deutschen Freiwilligen und den durch 'amntena'  vermittelten Spendenmitteln des Ministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) bereits ein zweites Haus gebaut werden.

Im März 2008 wurde die erste Gruppe von sechs Mädchen aufgenommen.  Ein Jahr später folgten weitere 6 Schülerinnen.


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Das bewährte pädagogische PROSOYA-Konzept wird auch für die Mädchen in Quillazú eingesetzt.

Magdalena Kroll, eine studierte Agrar- und Viehexpertin leitet seit März 2010 das Mädchenprojekt.

Rosa Camacho, eine Frau aus dem Dorf, kocht für alle und leitet die Mädchen in der Küche an.

 

Um den Speiseplan mit gesundem Gemüse ergänzen zu können, wurde im Sommer 2008 ein kleiner Biogarten angelegt, den die Mädchen bewirtschaften. Auch ein geräumiger Hühnerstall und eine Regenwurmkompostanlage konnten inzwischen gebaut werden. Die ersten vier Bienenstöcke lieferten bereits 80 kg Honig.
Einheimische Fachkräfte führen Schulungen in Informatik, Forstwirtschaft, Imkerei und Gesundheitserziehung durch.

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