Aktuelle Informationen

Filmbericht in deutscher Sprache vom Besuch der Teilnehmer und -innen der Spenderreise 2014 in Prosoya

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2016-2017

Sanierung des Küchen- und Esstraktes der Hazienda Yanachaga

Die alten Adobe-Gebäude der Küche und des Speisesaale, vor allem die Dachkonstruktionen, waren in einem so schlechten Zustand, dass eine Sanierung unumgänglich erschien. Deshalb beschloss die Peru-Aktion eine vollständige Renovierung der Gebäudeteile. Dank einer Spende der Deutschen Botschaft in Peru, die durch Kontakte des Vereins Amntena e.V. vorbereitet wurde, müssen wir die Materialkosten nicht selbst finanzieren. Der Teilabriss der Gebäude begann Anfang 2017. Die Arbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Fertigstellung des Haupthauses der Hazienda

Nach einer langen Phase des Aus- und Umbaus des Haupthauses der Hazienda Yanachaga wird das Gebäude wieder vollständig genutzt. Im Erdgeschoss sind Büros, Versammlungsäume und Arbeitsräume für die Betreuer untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich 6 neue Gästezimmer, vollständig ausgestattet mit Bädern, die bereits durch Gäste genutzt werden. Seit Frühjahr 2017 ist eines der Zimmer an einen Polizisten aus Huancabamba fest vermietet. Ein Zimmer in der alten Eco Alberghue wurde an eine Ärztin vermietet.

Neuer Vorstand der Peru-Aktion

Die Peru-Aktion e.V. wählte in ihrer Jahreshausptversammlung am 20.5.2017 einen neuen Vorstand. Die seit 22 Jahren amtierende 1. Vorsitzende und Mitbegründerin des Vereins, Krista Schlegel, kandidierte nicht erneut und will verständlicherweise einen ruhigeren Lebensabend genießen. Als Dank für ihre unermütliche Arbeit für das Projekt wählte die Versammlung einmütig Krista Schlegel zur Ehrenvorsitzenden auf Lebensszeit. Sie wird weiterhin für den Verein wirken. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • 1. Vorsitzender: Ulrich Hemer, Hamburg
  • 2. Vorsitzender: Ditmar Wiegmann, Maulbronn
  • Schriftführerin: Carmen Lente-Lorenzen, Blomberg
  • Schatzmeister: Dr. Udo Reimers, Bielefeld
  • Beisitzer sind: Armin Meyercord, Karin Rhiemeier, Helga Berlin, Auwi Kaemper

Betreuer in Huancabamba

  • Gloria Maria Andia Cordova
  • Russel Amaro Samaniego
  • Milca Mosquera Cantalicio

Betreuer in Quillazú

  • Magdalena Kroll Evangelista
  • Raquel

neue Freiwillige

Ende Juli 2017 verließen die seit einem Jahr im Projekt verweilenden Freiwilligen

  • Till Heinzte
  • Greta Lynn
  • Lea Messer
  • Philipp Messerschmidt

das Centro Yanachaga. Es gilt ihnen großer Dank für die geleistete Arbeit.

Ab August 2017 wird die Amntena e.V. vier neue Freiwillige in das Projekt entsenden:

  • Johanna Faust
  • Simeon Maisenbacher
  • Svenja Röding
  • Yalim Ege Can

2015

Sanierung des Haupthauses der Hazienda Yanachaga

Vom 8. Juni bis 4. Juli war Ditmar Wiegmann (geboren in Peru und als Holz- und Baufachmann vertraut mit den früher praktizierten Bautechniken und ihren Problemen) im Projekt, um den Beginn der Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude der ehemaligen Hazienda zu begleiten. Schnell hatte sich gezeigt, dass für ein neues Dach zunächst unbedingt die Stabilität der tragenden Wände im Erdgeschoss gesichert werden musste. Konkret gesagt: Anstelle der ursprünglich geplanten Dachsanierung müssen wir nun von einer umfassenden Gebäudesanierung sprechen.

Grundsätzlich ging und geht es natürlich um die Erneuerung des alten, von Termiten zerfressenen Dachstuhls und der Abdeckung des 135 Jahre alten Haupthauses. Bei der Ermittlung der voraussichtlichen Renovierungskosten wurde schnell klar, dass ein neues Dach auf maroden Mauern keinen Sinn macht. Schon seit Jahren konnte aus Sicherheitsgründen das obere Stockwerk des Gebäudes nur bedingt genutzt werden, da die Holzfußböden und Balken von Termiten zerfressen waren. Abgesehen vom Alter der damals verwendeten Materialien trägt auch die hohe Luftfeuchtigkeit dieser Gegend sehr zum Verschleiß bei. Also beschloss der Vorstand der Peru-Aktion, die ganze obere Etage in einem Arbeitsgang zu sanieren und bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal Wasserleitungen im Haus zu installieren. Da die Mauern und Wände des Erdgeschosses aus Lehm (Adobe) bestehen, haben sie mit der Zeit ihre Statik verloren und mussten daher dringend stabilisiert werden. Auch die gesamte Elektrik hatte Museumscharakter.

Die Geschichte des Ortes und der einmalige Baustil des Hauses rechtfertigen jedoch auf jeden Fall den Erhalt der Bausubstanz. In Deutschland hätte man ein solches Gebäude garantiert unter Denkmalschutz gestellt. Leider sind in den vergangenen Jahren im Chorrobamba-Tal viele der alten Siedlerhäuser abgerissen und durch wenig ansehnliche Neubauten ersetzt worden. Es fehlt einfach noch die Wertschätzung und das Gespür für den Charme historischer Bauten. Aber auch in diesem Bereich scheint sich jetzt etwas zu verändern. Kaum hatte man mit den Arbeiten am Haus begonnen, da erschien eine Journalistin von EL CORREO, Lima, auf der Baustelle und ließ sich eingehend über alle Details informieren, um darüber zu berichten.

Ende des Jahres 2015 war der Rohbau einscließlich des Innenausbaus des Obergeschosses fertig. Was noch bleibt ist die Fertigstellung des Erdgeschosses. Diese Arbeiten sollen im Februar 2016 abgeschlossen sein.

Haupthaus der Hacienda mit neuem Dach und Vordach im November 2015

Leider treiben die nun die recht umfangreichen Baumaßnahmen auch die Kosten in die Höhe, was uns große Sorgen macht. Aber es gibt keinen anderen Weg, als die Sache mutig durchzustehen.

Wir danken allen Spendern, die schon mit kleinen und größeren Beträgen das Sanierungsprojekt unterstützt haben. Noch fehlt allerdings eine erhebliche Summe, um die gesamten Kosten von mehr als 50 T Euro zu tragen. Bitte helfen Sie uns, das schwierige Werk zu vollenden.

(siehe auch Bericht von Ditmar Wiegmann auf der Seite "Experten")

Neue Schülerinnen in Quillazú

die Mädchen von Quillazú im Oktober 2015 mit Betreuerinnen (ganz links, 2. von rechts)

Audit der Peru-Aktion

Im Oktober führte die Peru-Aktion, vertreten durch Ditmar Wiegmann, Ulrich Hemer und Sigrid Baake zusammen mit CEDY, vertreten durch Leena Hokkanen, Robby Funk und Juan Valverde in Huancabamba ein Audit durch. Bei dem Audit wurde das Erreichte/Nichterreichte des auslaufenden 5-Jahres-Planes bewertet, Fragen des Jahresabschlusses 2014 sowie der Budgetplan für 2015 gemeinsam erörtert. Wichtiges Thema war auch die strategische Orientierung des Projektes in Bezug auf die Ausbildung der Schüler, auf die Sinnhaftigkeit der Werkstätten (talleres) und auf die Fokussierung auf Ökotourismus. Ziel ist es, im Jahre 2020 die Kosten der Landwirtschaft zu 100% selbst zu erwirtschaften und durch verstärkten Tourismus mehr Beitrag zur Eigenfinanzierung zu erlangen. Wenn die Finanzen das zulassen, sollen in Quillazú auch 8 weitere Mädchen aufgeommen werden.

Erfreulich für Quillazú ist auch die Entscheidung von Magdalena Kroll, die dortige Leitung weiter zu übernehmen.

Neue Satzung der Peru-Aktion

Die Peru-Aktion gab sich am 5.9.2015 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine eneu Satzung, die man auf der Seite "Wir über uns/ Satzung der Peru-Aktion e.V." einsehen kann


2014

Seit Beginn des Jahres ist Juan Jorge Valverde Caldas der neue Leiter (director) des Gesamtprojektes Prosoya. Er tritt die Nachfolge von Michell Solari an, der im Dezember 2013 das Projekt verlassen hat.

Im Bild von links: Juan, Cecilia, Gloria und Ditmar Wiegmann






Unter Juans Oberleitung führt Magdalena Kroll Evangelista weiterhin das Mädchenprojekt Prosoya Quillazú.




Seit April 2014 sind folgende Betreuerinnen in Huancabamba tätig:

  • Cecilia Rutti Chávez - Psychologin
  • Rocío Córdova Panca - Geschichtslehrerin
  • Gloria Maria Cordova Andia - Betreuerin
















Für die Schülerinnen in Quillazú ist neben Magdalena Kroll noch
Leticia Curimania (Sozialarbeiterin) als Betreuerin zuständig.




Ausgeschiedee Betreuer sind:

  • Eduardo Ramírez Bazán - Betreuer f. Jungen
  • Isabel Martinez - Betreuerin f. Jungen

In Huancabamba haben 6 Schüler das Projekt verlassen, es wurden 11 neue Schüler aufgeommen, so dass im April wieder 36 Schüler betreut werden (vier weitere werden im Laufe des Jahres noch hinzukommen). In Quillazú gibt es seit September 2014 wieder 16 Schülerinnen.

Schüler in Huancabamba

Schülerinnen in Quillazú

Der als Lebensmittellager vorgesehene Anbau zum Haupthaus in Quillazú ist fertiggestellt.

neues Lebensmittellager in Quillazú

Um die leidigen Ausfälle des Internetzugangs zu verringern (man teilte sich ein Kabel mit der Schule nebenan) wurde in Quillazú ein eigenes Kabel vom Funkmast zum Haupthaus gelegt, so dass eine größere Bandbreite zur Verfügung steht. Um die Wasserversorgung in Quillazú zu verstetigen und den Druck zu verbessern legte man neue direkte Leitungen vom Wassertank zu den drei Häusern - bislang gab es nur eine Leitung für alle Häuser.

Installationen

Im August besuchte die Vorsitzende von CEDY, Leena Hokkanen, die Peru-Aktion in Deutschland. Wir führten eine gemeinsame Vorstandssitzung und eine Mitgliederversammlung durch. Leenas Bericht über die Entwicklungen in Prosoya kann hier (in spanischer Sprache) nachvollzogen werden.


2013

Der 24. Gründungstag von PROSOYA wurde planungsgemäß von Freitag, d. 12. bis Sonntag d. 14. April gefeiert. Es fanden verschiedene Aktivitäten statt, wie die ‚serenata‘ am Freitagabend mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen, die von den Schülern, Schülerinnen und Mitarbeitern einstudiert worden waren. Außerdem gab es am Freitag sportliche Wettkämpfe zwischen den Mannschaften von PROSOYA und Huancabamba, Mix-Volleyball und Mix-Fußballspiele. Am Samstag gab es einen Gottesdienst in Huancabamba und ein gemeinsames Mittagessen, und am Sonntag wurde das 3. Haus in Quillazú eingeweiht (s. Fotos).


2012

Im Oktober besuchten 5 Vereinsmitglieder, darunter 3 Vorstandsmitglieder, das Projekt. Zusammen mit Leena Hokkanen und Robby Funk vom Vorstand der CEDY sowie dem Projektleiter, Michell Solari, und einigen Mitarbeitern erarbeitete man in dem neuen Konferenzraum des Projektes Yanachaga ("sala") einen 5-Jahres-Plan, der die Strategien, Ziele und Aufgaben für den Projektleiter festlegte (siehe Bilder vom Strategie-Workshop).

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